Transfer Flughafen Antalya – Çıralı-Strand
Çıralı ist ein langer, grauer Kiesstrand in einer geschützten Bucht, dessen Südende an die Ruinen von Olympos grenzt. Weil die Bucht als Nistplatz der Unechten Karettschildkröte geschützt ist, wurde hier nie hoch gebaut: hinter den Steinen liegen Orangengärten, verstreute Familienpensionen und Holzbungalows, dahinter steht das Beydağları-Gebirge. Die Kiesel sind glatt, das Wasser wird nach wenigen Schritten tief, was eher Schwimmern als Kleinkindern entgegenkommt. Man kommt wegen der Ruhe und wegen der Chimaira-Flammen, die nach Einbruch der Dunkelheit am Hang über dem Dorf brennen.
Von einem Hotel in Kemer sind es 27 km die Küste hinunter und dann sieben Kilometer enge Kurven ins Tal: rechnen Sie vierzig Minuten, das reicht für ein Bad am Morgen oder eine späte Fahrt zu den Flammen. Tekirova liegt etwa fünfundzwanzig Minuten entfernt, Göynük und Beldibi fünfundvierzig bis fünfzig, Antalya und Lara etwa eineinviertel Stunden. Von Belek eine Stunde fünfundvierzig; ab Side dauert die Fahrt pro Richtung länger als zwei Stunden, der Ausflug füllt also den ganzen Tag. Alanya lohnt mit fast drei Stunden für eine Bucht nicht. Ein Bus bindet die Gruppe an einen Zeitplan; im Wagen baden Sie nachmittags und stehen am Yanartaş, wenn es wirklich dunkel ist.
Direkt vom Terminal sind es 95 km und etwa eine Stunde zwanzig — sinnvoll nur, wenn Sie in Çıralı wohnen: das Dorf liegt sieben Kurvenkilometer unterhalb der D400 und ist kein Halt, den man in eine Fahrt nach Kemer oder Side einbaut. Bei späten Ankünften ist diese Abfahrt unbeleuchtet und langsam, und die Pensionen stehen hinter den Kieseln, nicht an einer hellen Promenade. Tageslicht hilft hier.
Çıralı-Strand: Tipps für den Besuch
Wo Sie auf die Steine hinuntergehen, entscheidet über den Tag, denn die Kieselbank zieht sich drei volle Kilometer hin. Vom Dorfende sind es über zwanzig Minuten über Stein bis zur Bachmündung im Süden, wo hinter dem Kies die antike Stadt beginnt, und das Durchqueren des Bachs gehört dazu: In einem trockenen Sommer reicht er knöchelhoch. Barfuß geht es langsam, und ab Mittag ist der Stein heiß, deshalb baden die meisten vor den Pensionen und legen den Gang in die Kühle des späten Nachmittags. Ein Bad und diese Strecke füllen zusammen drei Stunden, und eilig hat es hier niemand.
Unter den Füßen liegt glatter grauer Stein, oben auf der Bank grobkörniger, an der Wasserlinie feiner, und die Bank neigt sich so steil nach vorn, dass man am Ende zum Meer hin sitzt, ob man wollte oder nicht. Nach zwei, drei Schritten ist der Grund weg. Schwimmer mögen das, kleine Kinder nicht, und das flache Wasser liegt am Bachende und nicht vor dem Dorf. Auf dem Stein wächst nichts, Schatten heißt also einen Schritt zurück dahinter, zu den Orangenbäumen und zum Weg, und die Stunden nach elf plant man von dort aus.
An dieser Bank nisten Schildkröten, deshalb sind Abschnitte in der Saison abgesperrt und nach Dunkelheit bleibt nichts davon beleuchtet: In der Dämmerung leeren sich die Steine, und der Abend wandert auf den Weg dahinter. Darauf baut die Planung auf. Hier wird der Wagen entlassen, sobald die Abholzeit vor dem Aussteigen verabredet ist, statt dass ein Fahrer mit laufendem Motor wartet, denn kein Nachmittag endet hier auf die Minute. Nennen Sie zur Uhrzeit auch einen Ort, denn der Weg ist lang und die Pensionstore ähneln sich, sobald das Licht fort ist. Das Olympos-Tal im Süden und der brennende Hang über dem Dorf sind das, was sich ohne zweiten Tag anhängen lässt.
- Auf einer so steilen Kieselbank leistet eine dünne Matte oder Klappunterlage, was ein Handtuch nicht kann.
- Für flaches Wasser gehen Sie nach Süden bis dorthin, wo der Bach ins Meer läuft, denn dort haben kleine Kinder noch Grund unter den Füßen.
- Das Südende bleibt allein wegen des Weges ruhig, während die ersten hundert Meter vor dem Dorf der belebteste Abschnitt der ganzen Bucht sind.
- Rechnen Sie den Gang zu den Ruinen mit einer halben statt einer Viertelstunde, denn Stein geht sich langsamer als Sand.



