Transfer Flughafen Antalya – Düden-Wasserfälle
Düden sind eigentlich zwei Orte mit einem Namen. Die oberen Wasserfälle liegen in einem bewaldeten Park nördlich von Antalya, wo der Fluss in eine Schlucht stürzt und ein feuchter Pfad durch eine Höhle hinter den Wasservorhang führt — kühl, laut, tropfend. Die unteren Fälle liegen am anderen Ende desselben Flusses, an den Klippen von Lara, wo das Wasser direkt ins Meer fällt; man sieht sie vom Klippenpark oder vom Boot aus. Beides sind kurze Besuche, und beide liegen nah genug am Terminal, um noch in den An- oder Abreisetag zu passen.
Für die Hotels in Lara und Kundu liegen die unteren Fälle direkt vor der Tür — zehn Minuten bis zum Klippenpark — und der obere Park etwa zwanzig Minuten quer durch die Stadt; von Konyaaltı aus ist es umgekehrt. Belek und Kadriye brauchen eine Dreiviertelstunde, Kemer ähnlich, Side eine Stunde und ein Viertel; deshalb kommt niemand allein wegen der Wasserfälle, sie eröffnen einen Antalya-Tag mit Kaleiçi und dem Hafen. Alanya liegt bei knapp zwei Stunden. Kein Ausflugsbus verbindet die beiden Düden — erst ein Wagen, der an beiden wartet, macht daraus eine Runde.
Von allem an dieser Küste passt Düden am ehesten in den Anreisetag: 18 km und etwa 25 Minuten ab Terminal, das genau zwischen beiden Fällen liegt. Die unteren liegen zehn Minuten von den Hotels in Lara, der Klippenpark lässt sich also ohne Umweg vor dem Check-in einschieben, und der obere Park passt zu einer Fahrt nach Konyaaltı oder Kemer. Eine Viertelstunde am Geländer, das Gepäck im Auto, genügt.
Düden-Wasserfälle: Tipps für den Besuch
Erst der obere Park, dann die Klippen — der Rest des Tages ordnet sich von selbst. Oben gehen Sie bis auf Flusshöhe hinab, folgen der Runde durch den Gang hinter dem Wasser und steigen wieder heraus: gemütlich drei Viertelstunden, länger, wenn jemand im Sprühnebel stehen bleibt. Unten sind es ein Geländer, eine terrassierte Rasenfläche und der Blick senkrecht hinunter ins Meer — zwanzig Minuten, eine halbe Stunde, wenn Sie sich setzen. Keiner der beiden Halte ist lang genug, um den Wagen wegzuschicken und einen neuen zu suchen; derselbe Fahrer hält also beide, und die zwanzig Minuten dazwischen gehören zum Ausflug und nicht zur Organisation.
Der Boden ist an beiden Orten ein völlig anderer. Oben sind es feuchte Steinstufen, Kies und Baumwurzeln, der Gang hinter dem Vorhang ist stellenweise so niedrig, dass man den Kopf einzieht, die Gischt kommt von der Seite, der Fels bleibt bei jedem Wetter nass, und der Lärm macht jedes Gespräch sinnlos. Der Klippenpark dagegen ist ebener Asphalt und gemähter Rasen — Kinderwagen und Rollstuhl kommen rundherum —, aber ein Weg hinunter zum Wasser gibt es nirgends. Morgenlicht reicht in die obere Schlucht, während die Klippen noch stumpf und grau liegen; am späten Nachmittag steht die Sonne hinter dem unteren Fall und das Meer darunter bekommt die Farbe, die fotografiert wird.
Was Sie dazunehmen, hängt davon ab, an welchem Ende Sie aufhören. Der obere Park liegt am nördlichen Stadtrand, zwanzig Minuten von Kaleiçi und dem alten Hafen — ein Vormittag läuft dann als Fall, Stadtmauer, Hafen und Mittagessen. Der Klippenpark gehört zur Lara-Seite und passt zum Strand oder zum Archäologischen Museum auf dem Rückweg quer durch die Stadt. Zum Fuß des unteren Falls fahren Boote vom Hafen; gebucht werden sie bei den Bootsleuten und nicht bei uns — wir bringen Sie an den Kai und holen Sie danach wieder ab. Eines sollten Sie vor Ort klären, bevor ein Datum feststeht: Der Fluss führt nicht das ganze Jahr gleich viel Wasser.
- Alles, was Sie durch den Gang hinter dem oberen Fall tragen, kommt feucht heraus — das Telefon in der Tasche ist sicherer als die Kamera um den Hals.
- Bleibt nur eine Stunde, nehmen Sie die Klippen: Der obere Park braucht seine ganze Runde, um Sinn zu ergeben, der untere Fall ist ein Blick, aber ein guter.
- Legen Sie die beiden Düden auf denselben Tag statt auf zwei, denn wer nur einen sieht, erfährt nie, warum der Name zweimal vergeben wurde.
- Mittags ist der obere Park der kühlere von beiden: Die Schlucht hält Schatten, den die Rasenfläche über der Klippe gar nicht hat.



