Transfer Flughafen Antalya – MarkAntalya
MarkAntalya ist das Einkaufszentrum für alle, die neben den Läden auch die Stadt wollen. Es steht an der Kazım Özalp Caddesi, der alten Einkaufsstraße Şarampol in Muratpaşa, und bündelt seine Geschäfte, sein Kino und seinen Food-Court in einem Gebäude, von dem aus man in wenigen Minuten in den Basarstraßen und am Rand von Kaleiçi steht. Die Marken sind Fußgängerzone, nicht Luxus: LC Waikiki, DeFacto, H&M und dergleichen. Der Unterschied zu den Centern am Stadtrand: Vor der Tür beginnt sofort der Alltag der Stadt — Goldschmiede, Nussläden, Gemüsestände. Der Flughafen liegt 15 km weiter östlich.
Dieses Center lohnt die weite Anfahrt, weil die Läden nur die Hälfte des Besuchs sind. Von Kemer oder Beldibi sind Sie in etwa vierzig Minuten da, ohne die Stadt zu durchqueren; von Konyaaltı weniger; von Belek rund fünfzig Minuten; von Side eineinviertel Stunden, die niemand für eine Jeans aufbringt — nehmen Sie Kaleiçi, den Hafen und die Basarstraßen dazu, dann trägt sich der Tag. Alanya ist dafür zu weit. Ein Wagen setzt Sie am Center ab und holt Sie drei Stunden später an der Altstadt ab; ein Bus kann das nicht.
Vom Terminal sind es fünfzehn Kilometer, und der Flughafentransfer Antalya nach MarkAntalya endet im echten Stadtverkehr. Am Anreisetag lohnt er vor allem, wenn Sie im Zentrum oder in Kaleiçi wohnen und vor dem Zimmer noch eine erste Mahlzeit und einen Supermarkt brauchen. Mit Gepäck zählt das Parkhaus mehr als die zwanzig Minuten auf dem Papier. Sonst heben Sie sich die Adresse für einen Tag mitten im Urlaub auf, wenn die Koffer längst im Zimmer stehen.
MarkAntalya: Tipps für den Besuch
Dies ist das Haus, bei dem der Besuch nicht an der Tür endet. Eine Stunde drinnen erledigt die Geschäfte, derentwegen die meisten kommen; der Rest der Zeit gehört der Straße, und die Straße beginnt sofort. Treten Sie hinaus, und die Stadt arbeitet: schmale Gehwege, hohe Bordsteine und ein Boden, den die Basargassen in hundert Jahren glatt getreten haben. Vom Gebäude bis zum Rand der Altstadt ist es ein Weg zu Fuß und keine Fahrt, und er führt hin bergab, was die richtige Richtung ist, wenn Sie etwas tragen.
Damit verschiebt sich auch die Zeitplanung. Im Hochsommer ist die vernünftige Reihenfolge die umgekehrte: die Altstadt früh, dieses Haus für die zwei Stunden, in denen die Gassen unerträglich sind, und um sechs wieder der Hafen. Bei Regen dient es als Unterstand mitten in einem Lauftag, was keines der Zentren außerhalb leisten kann. Für die Lücke vor einem Nachtflug taugt es dagegen wenig: Zwischen hier und dem Terminal liegen fünfzehn Kilometer Stadtverkehr, und der ist genau dann am zähesten, wenn Sie losführen.
Niemand sollte damit rechnen, dass ein Fahrzeug drei Stunden an diesem Bordstein steht; draußen ist eine arbeitende Straße, und einem Fahrer lässt sich für die Abholung ebenso leicht eine zweite Adresse nennen wie die erste. Nachzudenken lohnt stattdessen über die Reihenfolge des Tages und darüber, was Sie am Ende in den Händen halten. Erst das Zentrum, wenn es um Kleidung geht, und zuletzt die Gassen, wenn es um Essbares geht, denn abgepackte Gewürze, Süßigkeiten und eine Dose Öl gehören in den Kofferraum und nicht mit Ihnen durch die Altstadt. Am Anreisetag, mit Koffern im Auto, kaufen Sie klein.
- Ziehen Sie Schuhe für Gehwege an, nicht für Galerien: Zehn Minuten hinter der Tür ist der Boden alter, unebener Stein.
- Gehen Sie im Juli morgens hinaus und mittags hinein, also genau umgekehrt zur Nutzung der Zentren außerhalb.
- Vereinbaren Sie den zweiten Treffpunkt vor dem Aufbruch und wählen Sie ein Wahrzeichen an einer breiten Straße statt einer Ladenfront in einer Gasse.
- Lassen Sie Zerbrechliches dort einpacken, wo Sie es kaufen, denn der Rest dieses Tages ist ein Spaziergang und keine Fahrt.



