Transfer Flughafen Antalya – Hadrianstor
Das Hadrianstor ist ein dreifacher Bogen aus weißem Marmor in der alten Stadtmauer von Antalya, errichtet zum Besuch des Kaisers im zweiten Jahrhundert und später in die Befestigung eingemauert — weshalb so viel davon erhalten blieb. Drei Tonnengewölbe stehen nebeneinander unter einer Kassettendecke, an jedem Ende ein Turm aus einer anderen Zeit, und wenige Stufen unter dem heutigen Gehweg sehen Sie das römische Straßenpflaster mit den eingefahrenen Wagenspuren. Es ist der förmliche Zugang zur Altstadt Kaleiçi vom Boulevard her, und hindurchzugehen dauert eine Minute.
Vom Flughafen sind es 16 Kilometer und etwa 20 Minuten, durchgehend innerhalb der Stadt: hinaus aus dem Terminal, über die Flughafenstraße und dann durch Muratpaşa zwischen Wohnblocks und Geschäftsstraßen hinein. Nichts an dieser Strecke ist landschaftlich reizvoll und nichts daran schwierig; die einzige Variable ist die Uhrzeit, denn dieselben 16 Kilometer dauern um die Hälfte länger, wenn die Büros öffnen und wenn sie sich leeren. Das Tor steht dort, wo der Boulevard auf die Linie der Mauer trifft, und weiter kommt kein Fahrzeug.
Hadrianstor: Tipps für den Besuch
Unter den Bögen zu stehen ist der ganze Besuch. Sie schauen hinauf in die Kassetten der Gewölbe und die Rosetten darin, durch das Geländer hinunter auf die antike Straße drei, vier Stufen unter Ihren Füßen, und zur Seite auf die beiden Türme, die sichtbar weder mit dem Tor noch miteinander ein Bauwerk bilden. Fünf Minuten genügen, fünfzehn, wenn Sie ordentlich fotografieren, und danach müssen Sie sich entscheiden, wohin Sie gehen. Das ist die eigentliche Frage dieses Bauwerks, denn die gesamte Altstadt beginnt auf seiner anderen Seite.
Die Marmorschwelle ist von sehr vielen Füßen blank poliert und bei Nässe wirklich rutschig, die Stufen hinab zum antiken Straßenniveau sind flach und ungleichmäßig. Mitten am Tag laden die Busse am Boulevard aus, sodass vom späten Vormittag bis in den Nachmittag eine Schlange vor dem Bogen steht; früh und spät ist es still, und der Marmor nimmt die Farbe der tiefen Sonne an. Unter den Gewölben ist Schatten, daneben grelle Helligkeit — das macht einen Sommernachmittag hier erträglicher als an den meisten Freiluftzielen der Stadt.
Niemand bestellt einen Wagen wegen eines Bogens, und wir würden es auch nicht vorschlagen. Das Tor ist der Anfang eines halben Tages zu Fuß: hindurch in die Gassen, hinunter zum römischen Hafen, zurück am Uhrturm vorbei, und wenige Minuten südlich am selben Boulevard liegt der Karaalioğlu-Park mit dem Blick über die Bucht. Sinnvoll ist deshalb: hier absetzen lassen und zur verabredeten Stunde woanders abholen, statt einen Fahrer am Bordstein warten zu lassen. Bei schlechtem Wetter liegt das Antalya-Museum ein paar Kilometer westlich und füllt zwei Stunden im Trockenen.
- Fünf Minuten für das Tor und ein halber Tag für das, was dahinter liegt — mit diesem Verhältnis planen Sie richtig.
- Der Marmor unter den Füßen ist glatt gelaufen und nach Regen rutschig, und die Stufen zum römischen Straßenniveau sind ungleichmäßig.
- Ohne Menschenmenge sehen Sie den Bogen früh am Morgen und am späten Nachmittag; die Mitte des Tages gehört den Reisegruppen.
- Der Karaalioğlu-Park liegt einen kurzen Weg südlich am Boulevard, der römische Hafen einen kurzen Abstieg durch die Gassen — legen Sie die Route fest, bevor Sie aussteigen.



