Transfer Flughafen Antalya – Kumluca
Auf der Buchung steht Kumluca, gemeint ist aber meist der Landkreis und nicht die Stadt. Er beginnt im Osten bei Olimpos und Çıralı, zieht über die Schulter der Beydağları und reicht hinunter nach Adrasan, Mavikent und Karaöz an der offenen Küste — Dörfer, die wenig mehr verbindet als eine Verwaltungsgrenze. Die Stadt dazwischen lebt von ihren Gewächshäusern: kilometerweit Folie über der Ebene, Tomaten und Paprika, die für den Export verladen werden, ein Markt, der einmal in der Woche die Straßen füllt, Geschäfte, die den Winter über offen bleiben. Im Zentrum übernachtet kaum jemand; man fährt hindurch.
Die Fahrt zerfällt sauber in zwei Hälften. Bis Tekirova ist es die Küste von Kemer — die Umgehung nördlich von Antalya, der Abstieg hinter Konyaaltı, dann die D400 mit dem Wasser daneben. Danach verlässt die Straße das Meer, steigt in den Kiefernwald und arbeitet sich gute zwanzig Minuten über einen Pass mit langen, gleichmäßigen Kurven, ehe sie in die Gewächshausebene hinunterführt. Insgesamt 110 km, etwa 95 Minuten. Den Ausschlag gibt der Pass: Bei Regen geht es langsam, und hinter einem beladenen Lastwagen findet sich am Anstieg kilometerweit keine Lücke zum Überholen.



